Gerhard Höberth

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Die blinden Flecken des Joseph Dillard bei seiner Beurteilung des integralen AQAL-Weltbildes

Gerhard Höberth, 25. April 2021

Am 6. April 2021 veröffentlichte die Webseite one-mind einen Artikel von Joseph Dillard zu den »Blinden Flecken im integralen AQAL-Weltbild«, auf den ich in einer Diskussion hingewiesen wurde, weil es die Position meines Diskussionspartners genau beschreibe. Zitat: »da steht eigentlich alles drin«.
Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, diesen Artikel genauer unter die Lupe zu nehmen und Punkt für Punkt (Überschrift für Überschrift) durchzugehen.
Zunächst will ich aber feststellen, dass ich diese Kritk am AQAL-Weltbild nicht deshalb kritisiere, weil ich der Ansicht bin, dass es keine Probleme in der Szene integraler Menschen gäbe. Ich trenne nur gerne zwischen der Theorie und den sie vertretenden Menschen.
Es gibt ZB in den USA sehr viele »Integrale«, die der Ansicht sind, »integral denken heißt rechts denken«. Dies begründen sie damit, dass durch die Erkenntnis der Entwicklungsebenen einerseits klar wird, dass jeder selbst die Verantwortung für seine Persönlichkeitsentwicklung trägt und andererseits bei der Gestaltung der Gesellschaft auf die Bedürfnisse der unteren Ebenen Rücksicht zu nehmen ist, wodurch sich (wegen Ebene Blau) eine strenge Low&Order Hierarchie mit patriarchalen Strukturen als konservative Werthaltung zwingend ergibt.
Andererseits gibt es auch Stimmen (die vermehrt in Europa auftauchen), die besagen, »integral denken heißt links denken«. Begründet wird dies mit steigenden moralischen Fähigkeiten und einer permanenten Vergrößerung des »Tellerrandes« der Perspektive und der Aufgabe, dem einzelnen einen Kontext anzubieten, der seiner persönlichen Entwicklung förderlich ist.
Ich halte beide Positionen für falsch, da linkes und rechtes Denken nichts mit den Entwicklungsebenen zu tun hat, sondern mit einer unterschiedlichen Gewichtung der Quadranten auf ALLEN Ebenen. Aber das ist eben der Punkt: Man kann nicht das System von AQAL dafür verantwortlich machen, dass manche ihre persönlichen politischen Vorlieben mit diesem System rechtfertigen wollen.
Wie ich hier versuchen werde aufzuzeigen, macht auch Joseph Dillard mit seiner Kritik nichts anderes. Er kritisiert das System als zu theoretisch, weil es in der Praxis von manchen in einer Form ausgelegt wird, die seinen Vorlieben entgegenstehen.

Weiterlesen: Replik

Buchcover Gestaltung

Ein paar Beispiele für von mir gestalteten Buchchovers:

  

  

Holozellen

(Nein, der Begriff stammt nicht aus Star Trek und bezeichnet kein Einzelzimmer am Holodeck ;-)

Holozellen sind im Evolutionären Idealismus die „Bausteine“ des Kosmos.

Weiterlesen: Holozellen

Konstruktivismus


Samstag, 2. April 2016


1.  Konstruktivismus


Vor Kurzem wurde ich wieder mit einem Neurobiologen konfrontiert ...

"Farben oder Gerüche gibt es erst als Folge unserer Wahrnehmung, dahinter stehen tatsächlich Wellenlängen von Licht oder Moleküle in der Luft . Denke über Anthropomorphismus nach. Die Welt da draußen ist erschreckend tot.«
Darauf möchte ich mich kurz einlassen, weil es immer wieder als ›redliches Argument einer glaubensfreien Vernunft‹ angesehen wird: »Farben gibt es nicht, nur Lichtfrequenzen.« »Gerüche gibt es nicht, nur Moleküle, auf die unsere Nase reagiert...« Usw. In Wirklichkeit aber entspringt es dem fundamentalistischen Glauben an eine materialistische Wirklichkeit, zu der Mensch nur einen konstruktivistischen Zugang hat. Deshalb geht man davon aus, dass die Welt ganz anders ist, als sie uns erscheint. Deshalb möchte ich den Konstruktivismus mal kurz dekonstruieren ;-)

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SpaceAge - müssen wir uns fürchten?

Artikel für ein amerikanisches SciFi-Magazin bezüglich Außerirdischer Intelligenzen:

Müssen wir uns fürchten?
Auf der Leinwand begegnen wir ihnen immer wieder: den kriegerischen Außerirdischen. Was würde passieren, wenn wir wirklich einmal einer überlegenen Außerirdischen Rasse begegnen? Wie realistisch ist so ein Krieg der Welten?

 

 

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